Wie kann ich die Dienstleistung eines Brokers in Anspruch nehmen?

Jeder einzelne, der an der Börse als Privatanleger aktiv ist oder beispielsweise Daytrading lernen möchte, braucht einen sogenannten Broker, also einen Börsenmakler, um an dieser handeln zu können. Aber wozu ist ein Broker eigentlich zuständig? Er ist ein Mittler zwischen den Anlegern und der Börse. Er leitet also Aufträge, die ein Auftraggeber anordnet, an die Börse weiter und ist dafür zuständig, dass die gekauften und verkauften Wertpapiere zu ihrem Endkunden gelangen. Seinen Verdienst aus dieser Aktion zieht er daraus, indem er Gebühren für jede Wertpapiertransaktion, auch Courtage genannt, berechnet. Broker sind meistens Banken und Kreditinstitute, allerdings gibt es auch einzelne Personen, die als Broker tätig sind.

Um die Dienste eines Börsenmaklers (Plus500, eToro, XTB) nutzen zu können, muss ein Anleger zunächst ein Aktiendepot bei einem entsprechenden Anbieter eröffnen. Von dort aus können Wertpapiere verwaltet und verwahrt werden und diese Dokumente dienen dann als Grundlage des Handels. Heutzutage, in einer Zeit in der Onlinehandel etc. so beliebt ist wie nie zu vor, werden auch Online-Broker immer gefragter. Die gleichen Dienste, die auch in der realen Welt in Anspruch genommen werden können, werden hierbei im Internet ausgeführt. Hier können die Endkunden, also in diesem Fall die Anleger, eigenständige Traiding Aktivitäten durchführen, ohne in einem direkten Kontakt zu einem Broker stehen zu müssen. Außerdem kann ein Anleger durch diese Variante Angebote direkt an das jeweilige Online Broker Portal weiterleiten, welche dann an den Käufer oder eben den Verkäufer gesendet werden. Dadurch kann eine lückenlose Kette entstehen, über die schnelle Trades durchgeführt werden können. Der entscheidende Vorteil hierbei ist, dass die Trades in einer so enorm schnellen Geschwindigkeit abgewickelt werden, was den Banken und Kreditinstituten so rasch gar nicht möglich wäre. Wer sich fortlaufender mit diesem Thema auseinander setzen möchte, sollte das schon jetzt wissen, denn Geschwindigkeit ist auf jeden Fall einer der größten Trümpfe an der Börse.

Wozu benötige ich denn eigentlich überhaupt einen Börsenmakler?

Auf diese Frage gibt es tatsächlich eine relativ simple Antwort. Eine Privatperson, die an der Börse tätig sein möchte (egal ob Aktienkauf, Daytrading oder Langzeitinvestments), benötigt letztendlich irgendwo ein Finanzinstitut, welches eine offizielle Lizenz besitzt, um ein Verrechnungskonto, ein Depot etc. zu führen und diese Lizenz besitzen Privatpersonen schlichtweg nicht. Die Erwartung und die Hoffnung bei den meisten Leuten, die sich mit der oben genannten Frage auseinandersetzen, besteht häufig darin, dass man so die hohen Kosten eines Börsenmaklers umgehen kann. In diesem Fall bräuchten man dann zwar keine Bank oder kein Kreditinstitut mehr, allerdings müsste man dann die Dienstleistungen dieser selbst erbringen und auch das wäre nicht komplett kostenlos. Doch mit der Kostendeckung ist das Problem noch nicht gelöst. Ein großer Bestandteil der Arbeit eines Börsenmaklers besteht aus der Organisation. Depotführungen, ein Zahlungs- und Verrechnungskonto, vielleicht sogar ein Girokonto müsste bereitgestellt werden und dadurch würde eine Privatperson erneut stark auf die Bankenschiene geraten, welche daraufhin häufig wieder gänzlich andere Vorraussetzungen mit sich bringt.