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THOMASIUS-CLUB


Zusatz: Monatliche Gespräche über Bücher und Wissenschaft.
Rubrik: Veranstaltungsreihen
Strasse: Arndtstr. 33
PLZ: 04275
Ort: Leipzig
Land: Deutschland
Link: www.thomasius-club.de
Gegruendet: September 2006




"Freymüthige, lustige und ernsthaffte, jedoch vernunfft- und gesetzmäßige Gedancken oder Monatsgespräche über allerhand, fürnehmlich aber neue Bücher“ (Christian Thomasius)

Der Thomasius Club

Seinen Namen trägt der Thomasius Club in Erinnerung an Christian Thomasius, Leipziger Philosoph und Rechtsgelehrter, der im Jahr 1688 seine Monatsgespräche zu veröffentlichen begann, der ersten Zeitschrift, die in deutscher Sprache wissenschaftliche Inhalte vermittelte.
Spannende Bücher, interessante Autorinnen und Autoren – das gibt es auch in der Wissenschaft. Im Thomasius Club kommen sie zu Wort, im Gespräch mit den Moderatoren Claudia Albert und Ulrich Johannes Schneider und anschließend in der Diskussion mit Publikum. Keine Lesung, kein Vortrag – nur ein Gespräch, das dem Inhalt der Bücher gilt und der Motivation der Autorinnen und Autoren. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!


Die Moderatoren

Claudia Albert ist Germanistin und lehrt als außerplanmäßige Professorin an der Freien Universität Berlin und zuletzt an der Universität Leipzig.

Ulrich Johannes Schneider ist Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig und lehrt als außerplanmäßiger Professor für Philosophie am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig

Der Thomasius Club ist eine Veranstaltung von cultiv – Gesellschaft für internationale Kulturprojekte e.V., der Universitätsbuchhandlung Leipzig und Horns Erben.

Programm 06/07

13. September
Gespräch mit Uta Felten über das Buch Proust und die Medien, das sie mitverfasst hat und das 2005 beim Fink-Verlag (München) erschien. Uta Felten ist Professorin für französische, frankphone und italienische Literaturwissenschaft und Kulturstudien an der Universität Leipzig.

11. Oktober
Am Mittwoch, dem 11. Oktober 2006 ist Uwe Wesel, emeritierter Professor der Rechtsgeschichte der FU Berlin und Autor des im Beck-Verlag erschienenen Klassikers Geschichte des Rechts , im Thomasius Club zu Gast. Im Gespräch mit Ulrich Johannes Schneider und Claudia Albert wird der ungewöhnliche Jurist als Person und Autor im intimen Ambiente des Horns Erben in Leipzig in Thomasius-Club-Manier vorgestellt.

8. November
Gespräch mit Charlotte Schubert, deren Buch Der hippokratische Eid. Medizin und Ethik von der Antike bis heute bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (Darmstadt) im Jahr 2005 erschien. Charlotte Schubert ist Professorin für Alte Geschichte an der Universität Leipzig.

13. Dezember
Gespräch mit Kristóf Nyíri, der über moderne Kommunikationsformen und also auch über das Internet und das Handy philosophiert. 2006 erscheint im Wiener Passagen-Verlag sein Buch Mobile Understanding: The Epistemology of Ubiquitous Communication. Kristóf Nyíri ist Professor für Philosophie an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und im Wintersemester 2006/07 Leibniz-Professor an der Universität Leipzig.

17.JANUAR
Elmar Schenkel (Leipzig) Die elektrische Himmelsleiter. Exzentriker in den Wissenschaften, München: Beck 2005.
Gespräch mit Elmar Schenkel, der Professor an der Leipziger Universität und nebenbei auch produktiver Literat ist. In seinem 2005 erschienenen Buch. Die elektrische Himmelsleiter. Exzentriker in den Wissenschaften präsentiert er Erfindungen wie z.B. Schuhe, mit denen man auf dem Wasser laufen kann und die Visionäre, die dahinter stecken.

21. FEBRUAR
Bernhard Siegert (Weimar) Passagiere und Papiere. Schreibakte auf der Schwelle zwischen Spanien und Amerika (1530-1600). München 2006.
Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler Bernhard Siegert über sein 2006 erschienenes Buch Passagiere und Papiere. Schreibakte auf der Schwelle zwischen Spanien und Amerika (1530-1600). Der Professor an der Bauhaus-Universität Weimar hat sich durch bisher kaum erforschte Archive des 16. Jahrhunderts gelesen und ist dabei nicht nur auf die Erfindung des Passagiers, sondern auch auf die Erzeugung des modernen Untertanensubjekts gestoßen.

14. MÄRZ
Brigitta Boveland (Zürich) Exil und Identität. Österreichisch-jüdische Emigranten in New York und ihre Suche nach der verlorenen Heimat. Psychosozial-Verlag 2006.
Gespräch mit der Psychologin Brigitta Boveland, die mit ihrem Buch Exil und Identität. Österreichisch-jüdische Emigranten in New York und ihre Suche nach der verlorenen Heimat ein historisches Dokument geschaffen hat, das in dieser Unmittelbarkeit wohl zu einem letztmöglichen Zeitpunkt realisiert wurde. Sie hat eine Gruppe österreichisch-jüdischer Emigranten interviewt, die von ihrem Leben auf der Suche nach Heimat und Identität erzählen.

11. APRIL
Matthias Middell (Leipzig) Weltgeschichtsschreibung im Zeitalter der Verfachlichung und Professionalisierung. Das Leipziger Institut für Kultur- und Universalgeschichte 1890-1990, 3 Bände, Leipzig 2004-05.
Gespräch mit dem Kulturhistoriker Matthias Middell, dessen Buch
Weltgeschichtsschreibung im Zeitalter der Verfachlichung und
Professionalisierung. Das Leipziger Institut für Kultur- und Universalgeschichte dem verdrängten Erbe Karl Lamprechts und seiner Forschung in Leipzig nachgeht. Die Arbeit des 1990 abgewickelten Instituts ist auch heute noch eine Provokation für die Zunft der Historiker.

09.MAI
Christoph Wulf (Berlin) Europäische und islamisch geprägte Länder im Dialog. Gewalt, Religion und interkulturelle Verständigung / hrsg. von Christoph Wulf, Jacques Poulain, Fathi Triki, Berlin: Akademie Verlag 2006.
Gespräch mit Christoph Wulf, Erziehungswissenschaftler und Anthropologe an der FU Berlin über das 2006 von ihm mitverfasste Buch Europäische und islamisch geprägte Länder im Dialog. Gewalt, Religion und interkulturelle Verständigung. Neben seinen Lehr- und zahlreichen internationalen Beratungstätigkeiten im Dienste interkultureller Verständigung ist Christoph Wulf außerdem Vorsitzender des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO Kommission.

13.JUNI
Barbara Beyer (Berlin) Warum Oper? Gespräche mit Opernregisseuren / hrsg. von Barbara Beyer. Mit einem Vorw. von Albrecht Puhlmann, Berlin: Akademie- Verlag 2005.
Gespräch mit Barbara Beyer, Opernregisseurin und Dozentin für Szenischen Unterricht unter anderem an der Universität der Künste in Berlin. In ihrem Buch Warum Oper? Gespräche mit Opernregisseuren wird über das Wie und Warum in der zeitgenössischen Dramaturgie debattiert und vor allem leidenschaftlich über die Oper als Kraftwerk der Gefühle sinniert.

11. JULI Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig) Philosophiegeschichte Berlin: de Gruyter 2006.
Gespräch mit Pirmin Stekeler-Weithofer, der in seiner Ende 2006 erschienenen Philosophiegeschichte Positionen aus der Geschichte der Philosophie zeitgenössisch werden lässt und damit auf Hegels Spuren wandelt. Der Autor ist Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Leipzig.

Programm 07/08

19. September
Heiner Lück (Hg): Christian Thomasius (1655-1728) – Wegbereiter moderner Rechtskultur und Juristenausbildung (Hildesheim 2006)
Der Thomasius-Club widmet sich seinem Namensgeber. In dem Buch Christian Thomasius (1655-1728) – Wegbereiter moderner Rechtskultur und Juristenausbildung hat sich der Rechtshistoriker aus Halle und Gast des Abends Heiner Lück dem Gelehrten Thomasius zugewandt, der sich mit der gesamten Professorenschaft seiner Zeit angelegt hat, weil er ein leidenschaftlicher Kämpfer für das freie Urteil war.

17.Oktober
Ulrich Bröckling: Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform (Frankfurt am Main 2007)
Gespräch mit dem Soziologen und neuen Leipziger Professor für Ethik, Politik, Rhetorik Ulrich Bröckling. In seinem neuen Buch Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform untersucht er den allgegenwärtigen Imperativ der Gegenwart: „Handle unternehmerisch!“ und seine Folgen für Individuum und Gesellschaft.

07. November:
Frank Zöllner: Michelangelo - Das Gesamtwerk. Skulptur, Malerei, Architektur (Köln 2007)
Gespräch mit dem Leipziger Kunsthistoriker Frank Zöllner, der im Herbst 2007 mit Michelangelo – das Gesamtwerk. Skulptur, Malerei, Architektur ein kiloschweres Werk über das Renaissance-Genie veröffentlicht. Sollten die Rezensenten mit diesem Buch genauso einverstanden sein wie mit Zöllners Leonardo da Vinci (eine Monographie ähnlichen Umfangs), könnte der Band ein „Standardwerk für zukünftige Generationen“ werden, wie der Verlag bereits ankündigt.

12. Dezember:
Christoph Türcke: Heimat. Eine Rehabilitierung (Springe 2006)
Zu Gast ist Christoph Türcke, Professor für Philosophie an der Leipziger Hochschule
für Grafik und Buchkunst und Grenzgänger zwischen Kunst, Philosophie und Gesellschaftskritik. In seinem Buch Heimat. Eine Rehabilitierung unternimmt er den wagemutigen Versuch, den Begriff Heimat von seinem problematischen Ballast zu befreien und ihn für einen verantwortungsvollen Gebrauch zu klären.

16. Januar
Monika Gibas (Hg.): Arisierung in Leipzig (Leipzig 2007)
Zu Gast ist Monika Gibas mit ihrem Buch "Arisierung" in Leipzig. Sie nähert sich darin an ein lange verdrängtes Kapitel der Stadtgeschichte zwischen 1933 und 1945 an: Das Buch dokumentiert erstmals, wie Juden aus dem kulturellen und wirtschaftlichen Leben Leipzigs systematisch verdrängt, wie sie beraubt und in die Emigration getrieben wurden. Viele jüdische Leipziger, denen die Flucht nicht gelang, wurden schließlich in den Vernichtungslagern der NS-Diktatur ermordet.

13. Februar
Thanos Lipowatz: Der »Fortschritt in der Geistigkeit« und der »Tod Gottes« (Königshausen u. Neumann 2005)
Gespräch mit Thanos Lipowatz, Professor für Politische Psychologie an der Universität Athen. Der lange Zeit in Deutschland lehrende Denker umschreibt die Krise der modernen Individualität als Folge der radikalen Entzauberung der Welt dazu dient die Veröffentlichung der Essays »Fortschritt in der Geistigkeit« und der »Tod Gottes« von Sigmund Freud und Jacques Lacan.






Typ: Veranstaltung
Land: Deutschland
Sprache: Deutsch
Thematischer Schwerpunkt: Wissenschaft


Diese Nachricht wurde redaktionell betreut von Sebastian Göschel.
URL zur Zitation: http://www.theaterforschung.de/institution.php4?ID=720
Copyright by www.theaterforschung.de
Erstellt am: 23.10.2006