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KriegsTheater


Zusatz: Zum Theaterleben in vier europäischen Hauptstädten (Berlin, Lissabon, Paris, Wien) während des Ersten Weltkriegs
Rubrik: Projekte: Forschung
Strasse: Eva Krivanec, Geylinggasse 11/6
PLZ: 1130
Ort: Wien
Land: Österreich
Email: eva.krivanec@episteme.at
Telefon: 0043 (0)664 153 68 63 (mobil)




Dieser Eintrag entstand im Rahmen des Themenschwerpunktes "Theater und Krieg". Der Schwerpunkt wird von April bis Juni 2005 betreut.


"Kriegstheater: Zum Theaterleben in vier europäischen Hauptstädten (Berlin, Lissabon, Paris, Wien) während des Ersten Weltkriegs" ist das Dissertationsprojekt von Eva Krivanec, betreut von Univ.Prof. Dr. Hilde Haider-Pregler
(Fakultät: Human- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien).

Abstract:
Das geplante Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit dem Theateralltag in Kriegszeiten und zwar während des Ersten Weltkriegs in vier europäischen Metropolen – Berlin, Lissabon, Paris und Wien, deren Theatersituation während dieses Zeitraums sowohl in ihrer Eigenständigkeit erfasst als auch vergleichend den anderen gegenüber gestellt werden sollen.
In den Hauptstädten, also in der so genannten „Heimatfront“ war städtische Unterhaltungskultur, auch wenn sie gerade zu Beginn des Krieges in stärkeren Legitimationszwang geriet, auch während des Krieges ein wesentlicher Bestandteil des Alltagslebens der „Daheimgebliebenen“. Während die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und die Zwischenkriegszeit bereits sehr intensiv erforscht wurden, was die theaterhistorischen Entwicklungen und ästhetischen Neuerungen betrifft, sind die Jahre während des Ersten Weltkriegs, zumindest in Bezug auf den „Theateralltag“ in den Städten bislang kaum dokumentiert und analysiert worden. Dabei bieten gerade die Bühnen ein interessantes Aktionsfeld von der patriotisch-nationalistischen Kriegsbegeisterung über die harmlos-biedermeierliche Realitätsflucht bis hin zu ersten unmittelbaren Versuchen, das Grauen zu bearbeiten oder darstellbar zu machen.
Das Dissertationsprojekt soll zum einen auf einer soliden empirischen Basis beruhen, was einen relativ langen und intensiven Prozess der Material- und Quellenrecherche voraussetzt, diese Erfassung von Spielplänen, Inszenierungsmaterialien, Stücktexten, Zensurakten u.ä. soll es ermöglichen, aus diesen vielen Einzelheiten ein Gesamtbild des Theaters während der vier Jahre in den vier Städten zu entwickeln und anhand einzelner exemplarisch ausgewählter Stücke bzw. Inszenierungen interpretatorisch in die Tiefe zu gehen. Zum anderen ist die breite Recherche und Aufarbeitung der Sekundärliteratur zum Thema unverzichtbar, um die jeweiligen Theaterereignisse kontextualisieren und in einen größeren historischen und kulturellen Rahmen stellen zu können. Die Dimension des internationalen Vergleichs und der Analyse kultureller Austauschprozesse zwischen diesen vier Städten bildet eine dritte, wesentliche Säule des Forschungsprojekts. Sie soll nicht nur vermeiden helfen, allzu schnelle Generalisierungen vorzunehmen, sondern auch für sich einen Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte während des Ersten Weltkriegs leisten.


Verzeichnisdatum: 26.04.2005



Typ: Dissertation
Land: Österreich
Sprache: Deutsch
Epochale Zuordnung:
Thematischer Schwerpunkt: Theatergeschichte, Theater während des 1. Weltkrieges, Spielplananalyse, komperative Studie, Inszenierungsanalyse


Diese Nachricht wurde redaktionell betreut von Jens Ilg.
URL zur Zitation: http://www.theaterforschung.de/institution.php4?ID=180
Copyright by www.theaterforschung.de
Erstellt am: 25.11.2004