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theatermaschine - Theater - NET - work


Rubrik: Projekte: Praxis
Strasse: c/o global login Internet Services, Postfach 34 02 25
PLZ: 80099
Ort: München
Land: Deutschland
Email: gisela@inbeta.de (Gisela Müller)
Fax: 0049 (0)89 27 11 178
Telefon: 0049 (0)177 249 35 58 (Horst Konietzny), 0049 (0)177 55 47 230 (Gisela Müller)
Link: www.inbeta.de/theatermaschine
Gegruendet: 1999

Arbeitsgebiete: performative Aspekte neuer Medien, interaktive Dramaturgie, Theater- und Medienkunst


Projekte: a) Blind Data oder: Was das Theater dem Netz zu bieten hat; b) SMServices - Text on Demand: Inter-Aktion im virturealen Raum; c) Desperate Disparata: Eine Veranstaltungsreihe über das Disparate. Vorträge, Diskussionsrunden, Performances.




1999 wurde "//theatermaschine" von Horst Konietzny, freier Regisseur und Dramaturg, und Gisela Müller gegründet. Es ist eine Online-Publikation und zugleich Akteur, von dem künstlerische Projekte ausgehen oder begleitet werden. Es versteht sich als "Plattform für Theater- und Medienaktivisten, -aktivistinnen, Künstler, Künstlerinnen und alle, die ein Interesse am Einsatz und Umgang mit Medien, insbesondere dem Internet, bei ihrer künstlerischen (Theater-) Arbeit haben" (Selbst-darstellung). Zu Grunde liegt ein Theaterverständnis, das Theater auch jenseits institutioneller und tradierter Spielstätten verortet. Der Mensch, so Gisela Müller, in seiner gegenwärtigen sozialen und emotionalen Befindlichkeit steht im Mittelpunkt und damit die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Phänomenen, 'persönlichen Tragödien': „Wie sieht der 'moderne Mensch' aus? Was denkt und fühlt er, in welcher Sprache spricht er und mit welchen theatralen/künstlerischen Ausdrucksweisen kann man seine Geschichte/n erzählen?“ Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Erforschung der Gegeben- und Gepflogenheiten des Internets unter Einbeziehung anderer, s. g. neuer Medien (z.B. Video, Mobilfunk). Das theatrale Moment am und im Web wird jedoch nicht nur auf den Bildschirm beschränkt gesehen. Auch dem Internet als (halb)öffentlicher Raum, der mit anderen öffentlichen und halböffentlichen Räumen korrespondiert, gilt das künstlerische Interesse: Räume, die es zu bespielen gilt. In diesem Sinne will //theatermaschine virtuellen und realen Diskussions- und Spielraum besetzten und mit (kritischen) Inhalten beleben.
Die //theatermaschine als Webpräsenz:
Die Webpräsenz ist nicht die Homepage des Projektes //theatermaschine. Sie ist selbst Teil jenes Projektes. Aufgebaut ist sie wie folgt: Im "Magazin" werden regelmäßig ausgewählte Webseiten, Publikationen und Medien- und Theater-Projekte vorgestellt. Gegliedert in "Thema" und "Theorie" werden zu den Themenkomplexen Medien - Netze - Theater - Internet - Kunst Beiträge präsentiert, die auf Kunstprojekte, Festivaleindrücke, -konzepte und bestimmte Phänomene künstlerisch-theoretisch reflektieren. Daneben werden auch Printmedien rezensiert. Alle Beiträge sind zitierbar und werden archiviert (die "Themen"-Beiträge sind abgelegt unter "Archiv"). Das jüngste "Thema" ist DANCE 2004 gewidmet, dem 9. Internationalen Festival des zeitgenössischen Tanzes, München.
Die weitere Unterrubrik im Magazin ist "Theorie". Dort sollen künstlerisch-theoretische Texte zum o. g. Themenkomplex gesammelt werden. Bisher dort versammelt sind Reflexionen von Gisela Müller, Marlena Corcoran und Horst Konietzny.
Der Seitenkomplex „labor/ projekte“ begleitet die Arbeiten von //theatermaschine publizistisch und ist ggf. Teil der Projekterealisation. Hier werden Projekte vorgestellt sowie „Versuchsanordnungen erprobt, Möglichkeiten der Arbeit mit und im Netz erforscht“.
Die Webpräsenz verweist schließlich unter „termine“ auf aktuelle Veranstaltungen aus dem Bereich Medienkunst und Theater. Ein Forum schließt das Webangebot ab.

„//theatermaschine selbst sieht sich als Experiment, als einen Prototyp für Verfahren, die noch im Prozess des Entstehens begriffen sind. Mit zunehmender Verbreitung und Akzeptanz des Internets werden sich jedoch bestimmte Verfahren durchsetzen, Theaterleute und Medienaktivisten werden Technologien der Vernetzung für ihre kreativen Tätigkeiten nutzen, und globaler Input wird das Repertoire speisen.“ (Selbstdarstellung)


Verzeichnisdatum: 22.11.2004



Typ: künstl.-experimentelle Forschung
Land: Deutschland
Sprache: Deutsch
Epochale Zuordnung: 20. / 21. Jahrhundert
Thematischer Schwerpunkt: Theater- und Medienkunst, performative Aspekte neuer Medien, interaktive Dramaturgie


Diese Nachricht wurde redaktionell betreut von Jens Ilg.
URL zur Zitation: http://www.theaterforschung.de/institution.php4?ID=171
Copyright by www.theaterforschung.de
Erstellt am: 22.11.2004