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Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe Rubrik: Einrichtungen Strasse: Lorenzstraße 19 PLZ: 76135 Ort: Karlsruhe Land: Deutschland Email: info@zkm.de Fax: 0049 (0)721 8100 1139 Telefon: 0049 (0)721 8100 1200 Link: www.zkm.de Gegruendet: 1989
Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) ist in der Öffentlichkeit v.a. als Veranstalter von Ausstelllungen, Vorführungen sowie Träger von Produktionen präsent, zuletzt mit den Ausstellungen "Meisterwerke der Medienkunst" (aus der ZKM-Sammlung), "Phonorama: Eine Kulturgeschichte der Stimme als Medium", "Jean Baudrillard und die Künste" sowie mit den Symposien "Future Theatre", "ghost dances: Projekte an den Grenzen zwischen Medienkunst, Theater und Tanz".
Das ZKM zielt auf Vernetzung von neuen Medien und Kunst, widmet sich der Theorie und Praxis neuer Medien. Das Spektrum der Aktivitäten des ZKM reicht von Forschung, Dokumentation über (Kunst-) Produktionen bis zur Wissensvermittlung (Publikationsreihen, Ausstellungen, Symposien, Vorführungen u.a.).
Einrichtungen des ZKM:
Das ZKM ist über seine einzelnen Einrichtungen aktiv. Diese sind:
- Medienmuseum: Die ausgestellten, meist interaktiv konzipierten Werke des Medienmuseums widmen sich der Geschichte und Kritik der neuen Medien in Gestalt der allgemeinen Frage, wie und in welchem Ausmaß sie sich auf unser Leben auswirken, wie die neu-medial vermittelte Wahrnehmung sich bemerkbar macht. Zu sehen sind u.a. Arbeiten von Paul Sermon, dessen Arbeiten sich um die Thematik der durch Fernsehen möglich gewordenen Wahrnehmungsmuster drehen. Eine Auswahl der gezeigten Arbeiten erhalten Sie unter der URL - bitte diese URL in die Zeile "Adresse" Ihres Browsers kopieren - http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$2812#sammlung (Kontakt allg.: medmus@zkm.de, Tel.: 0049(0)721-8100 1400).
- Museum für neue Kunst: Geleitet wird das Museum von Dr. Ingrid Leonie Severin (allg. Kontakt: Email: mnk@zkm.de, Tel.: 0049(0) 721-8100 1325). Auf über 7000 qm Ausstellungsfläche werden themenbezogene Ausstellungen - bisher u.a. zur Videokultur, Minimal Art, Bruce Naumann, Sigmar Polke - sowie ständig ausgewählte Arbeiten der Gegenwartskunst (1960 bis heute) aus Privatsammlungen - Weishaupt, Froehlich, FER, Grässlin - und aus den Beständen des ZKM gezeigt.
- Mediathek: Die Leitung hat inne Dr. Barbara Könches (Kontakt: koenches@zkm.de, allgemeine Informationen: 0049 (0)721 - 8100 - 1717, Email: mediathek@zkm.de). Die Mediathek ist spezialisiert auf zeitgenössische Musik und beherbegt neben Fachbüchern, einer Videokunstsammlung (ca. 600 Titel) Partituren sowie eine umfangreiche Audiosammlung zeitgenössischer Musik (ca. 13.000 Musiktitel), insbes. elektroakustische Musik. Die Mediathek beherbergt auch das originale elektronische Studio des Musik-Pioniers Hermann Heiß (1897-1966) mit seltenen Geräten aus der Frühzeit der elektronischen Musik. Sie steht Forschern wie Interessierten zur Verfügung, es kann vor Ort oder online recherchiert (URL: http://on1.zkm.de/zkm/institute/mediathek/).
- Institut für Bildmedien: Leiter des 1991 gegründeten Institus ist Peter Cornwell (Email: cornwell@zkm.de; Tel. Sekretariat: 0049 (0)721 8100 1500). Das Institut für Bildmedien des ZKM versteht sich als Forum kreativer und kritischer Auseinandersetzung mit den Entwicklungen der Medienkultur. Es konzentriert seine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung auf Bild-Technologien: Digitales Video, Computergraphik, Computeranimation, Netztechnologien, interaktive Systeme, CD-ROM und DVD. Es arbeitet kontinuierlich an Kooperationen und Projekten. Derzeitiger Forschungsschwerpunkt sind Bildgeneration, Digitalisierung, Technologien zur digitalen Sicherung und des Mangements von vernetzten, gespiegelten Archivsystemen im Bereich "Digital-Heritage". Das Institut ist aktuell der Träger des Projektes "Web of Life - Lebende Netze – ein Projekt zwischen Kunst und Wissenschaft".
- Institut für Musik und Akustik: Unter dem Dach des Institus für Musik und Akustik werden künstlerische Arbeiten prodiziert, Veranstaltungen und wissenschaftliche Forschungen realisiert. In den Musikstudios arbeiten Gastkünstler; das Spektrum reicht vom livelektronischen 'Stück' über Musiktheater unter Einsatz interaktiver Technologie bis zu Tonstudioproduktionen (Filmmusik, Hörspiel, CD-ROM). Es realisiert große ausdiovisuelle Projekte; zuletzt präsentierte es auf den Donaueschinger Musiktagen 2004 die Uraufführung von Stockhausens "LICHT-BILDER". Das Institut hatte dafür den Kompositionsauftrag gegeben. Zusammen mit den Verlag Schott WERGO gibt es eine eigene Tonträgerreihe heraus ("Edition ZKM").
- Filminstitut: Das 2003 eingerichtete Filminstitut des ZKM entstand in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Geleitet wird es von Andrei Ujica (allg. Email: filminstitut@zkm.de). Es orientiert sich an den Filmabteilungen des Museum of Modern Art New York und Centre Pompidou Paris und soll ein Reflexionsort, vor allem aber eine Produktionsstätte und Vertriebsplattform sein, die dem Kinematographen paradigmatisch offen steht, vom künstlerischen Dokumentarfilm bis zum philosophischen Film im Großformat.
Die Arbeitsschwerpunkte sind ein Koproduktions-Programm, das internationalen Regisseuren die Möglichkeit bietet, in oder von Karlsruhe ausgehend Filmprojekte zu realisieren, sowie die Herausgabe einer eigenen DVD-Edition.
- Institut für Grundlagenforschung: Gegründet 1999, konzentriert sich das Institut für Grundlagenforschung des ZKM auf die Entwicklung und Einsatz von visuell-haptischen Schnittstellen für Experimente im Bereich "Subjekt-Objekt-Beziehungen". Neben zahlreichen Projekten entstanden richtungsweisende Publikationen wie "Studium generale zur Komplexität" (hrsg. von Hans H. Diebner) und "Sciences of the Interface" (hrsg. von Hans H. Diebner, Timothy Druckrey und Peter Weibel; beide: Genista-Verlag, Tübingen 2001).
- Institut für Wirtschaft und Medien: Die Fachabteilung Medien und Wirtschaft wurde 2001 gegründet. Das ZKM will damit den Umständen Rechnung tragen, dass die Entwicklung und Nutzung von Medien nicht nur technische und künstlerische Dimensionen hat, sondern auch wirtschaftliche und soziale. Das Institut beschäftigt sich mit wirtschafts- sowie mit sozial-wissenschaftlicher Forschung, vorrangig im Kontext der Medien, hierbei insbesondere der neuen Medien. Ziel ist die wissenschaftliche Erforschung wirtschaftlicher und sozialer Phänomene, die im Zusammenhang mit der Nutzung neuer Medien auftreten sowie die daran anknüpfende Beratung öffentlicher Institutionen und privater Unternehmen. Vor diesem Hintergrund bearbeitet die Fachabteilung ein interdisziplinäres Programm mit den aktuellen Schwerpunkten "Neue Medien und Bildung", "Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen Neuer Medien",
"Mediengestützte Informationssysteme für die Wirtschaft", "Mediengestützte Systeme der Bürgerbeteiligung (e-government)", "Internetgestützte Erhebung sozialwissenschaftlicher Daten" und "Branchenanalysen". Auftraggeber der Fachabteilung Wirtschaft und Medien sind die Europäische Union, Bundes- und Landesministerien, Kommunen, wissenschaftliche Stiftungen sowie private Unternehmen.
Das ZKM ist eine Stiftung nach dem Öffentlichen Recht (zuständige Aufsichtsbehörde ist das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), es arbeitet eng zusammen mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe und anderen Institutionen.
Öffnungzeiten: Medienmuseum, Museum für Neue Kunst, Sonderausstellung:
Mi - Frei 10 - 18
Sa - So 11 - 18
Mo, Di geschlossen
Mediathek:
Di - Fr 12 - 18 Uhr
Sa - So 12 - 16 Uhr
Mo geschlossen
Verzeichnisdatum: 08.11.2004
Land: Deutschland Sprache: Deutsch Thematischer Schwerpunkt: Neue Medien, Kunst
Diese Nachricht wurde redaktionell betreut von Jens Ilg. URL zur Zitation: http://www.theaterforschung.de/institution.php4?ID=140 Copyright by www.theaterforschung.de
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