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reART:theURBAN - eine interdisziplinäre Konferenz in Zürich


Art: Konferenz
Datum: 25.10.2012 bis 27.10.2012
Ort: Gessnerallee Zürich
Veranstalter: Forschungsprojekt Re/Okkupation




Was können die Künste für die urbane Gesellschaft tun? Wie kann Kunst helfen, Gesellschaft zu verändern? Was ist die Beziehung zwischen Kunst als Ästhetik und Kunst als Politik? Was sind Modi der Kunstproduktion im urbanen Raum? Wie können die Künste eine kritische Perspektive ermöglichen und akzeptierte Normen und Diskurse subversiv unterlaufen? Wie kann uns künstlerische Forschung etwas Neues über unsere Städte zeigen? Wie kann Architektur eine urbane Gesellschaft mitentwickeln? Wie können künstlerische Strategien und neue Technologien den Status des Zuschauers verändern? Wie kann Kulturpolitik eine produktive Beziehung zwischen den Künsten und der Stadt vereinfachen?

Diese und andere Fragen stellt die interdisziplinäre Konferenz reART:theURBAN vom 25. bis 27.10.2012 in der Gessnerallee Zürich.

Die Konferenz wird organisiert vom Team des Forschungsprojekt Re/Okkupation, das vom Schweizer Nationalfond gefördert ist. reART:theURBAN findet in Kollaboration mit dem Master of Arts in Transdisziplinarität der ZhdK statt. Weiter wird ein Panel organisiert von der Professur für Architektur und Städtebau an der ETH Zürich und ein anderer von INURA Zürich Institut.

Die Konferenz bringt durch ihren interdisziplinären Ansatz international renommierte Wissenschaftler, Denker, Künstler und Kunstschaffende zusammen. Keynote Redner sind zum Beispiel der Philosoph Slavoj Zizek (Slowenien), der Geographer Erik Swyngedouw (Belgien), der Urbanist Charles Landry (Grossbritannien), die Performance Wissenschaftlerin Shannon Jackson (USA) und der Soziologe Dirk Baecker (Deutschland). Künstlerische Interventionen und Workshops werden von Künstlern und Künstlerkollektiven wie Public Movement (Israel), Blast Theory (Grossbritannien), stadttheater.tv (Schweiz) und Rimini Protokoll (Deutschland) gestaltet.
Der Tagungsort, das freie und experimentelle Theaterhaus Gessnerallee in Zürich, betont das innovative Format der Konferenz: Indem die Konferenz wissenschaftliche Vorträge und Diskussionsrunden mit praktischen Reflexionen in einer Umgebung des künstlerischen Experiments kombiniert, spielt sie gleichzeitig mit den unterschiedlichen Ansätzen und Zugängen zum Thema Stadt und Kunst. Das Konzept wird umgesetzt in zwölf Panels, zehn Workshops und neun Interventionen, die die vielfältigen Perspektiven auf das Thema reflektieren. Die Verbindung zwischen Kunst und Stadt gestalten diese Formate aus verschiedenen Perspektiven, die von der Beziehung zwischen Kunst und Politik, Modi der Kultur- und Kreativproduktion, subversiven Qualitäten von Kunst, der Rolle der Kunstforschung beim Produzieren von urbanem Wissen, den Möglichkeiten von Architektur bis hin zu den Methoden, mit denen Kuratoren und Künstler mit der Stadt arbeiten, reichen
Zusätzlich zu diesen Formaten werden an acht bis zehn Tischen sogenannte Tischgespräche stattfinden, die disziplinübergreifend Diskussionen zwischen den Referenten, Künstlern, Praktikern und den interessierten Gästen der Konferenz öffnen.
Die Konferenz öffnet sich inspirierenden Wegen, ein neues Potenzial zu imaginieren, wie Kunst im Urbanen funktionieren kann.


Kontaktdaten:
Zürcher Hochschule der Künste - Forschungsprojekt Re/Okkupation
Johanna Dangel
Hafnerstrasse 39
8031 Zürich
Email: info@rearttheurban.org
Telefon: 0049 - 179- 525- 77-60
Link: www.rearttheurban.org

Diese Nachricht wurde redaktionell betreut von Jo Jonas.
URL zur Zitation: http://www.theaterforschung.de/date.php4?ID=2658
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