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Ausschreibung Förderpreis 2012 der Gesellschaft für Theatergeschichte e.V.


Art: Preisausschreibung
Datum: 20.12.2011

Ort: Berlin
Veranstalter: Gesellschaft für Theatergeschichte




„Zweck der Gesellschaft ist die Förderung theaterwissenschaftlicher Forschung, in der Hauptsache durch Veröffentlichungen, durch Vorträge bei Zusammenkünften der Mitglieder und durch Sammlung theatergeschichtlichen Materials.“ (Satzung der Gesellschaft für Theatergeschichte e.V.)

Das Theater, immer wieder – erfolglos – totgesagt, besteht heute zwischen bildungsbürgerlich-elitärer Nischenexistenz und skandalumwitterten Trash-Events. Das Feierlich-Kultische wie das Fragwürdig-Schrille gehören zu seiner Geschichte. Es ist sinnvoll, sich der historischen Wurzeln einer theatralen Tradition bewusst zu werden, die von den Theaterpraktikern oftmals nicht mehr wahrgenommen wird.

Die Gesellschaft für Theatergeschichte e.V. sieht als ihre wichtigste Aufgabe die Förderung theatergeschichtlicher Forschung und lobt dazu einen Förderpreis aus, der sich ausdrücklich an die ganz jungen Forscherinnen und Forscher richtet. Sie sollen in ihrem Forschungsinteresse bestärkt werden.

AUFRUF
Die Gesellschaft für Theatergeschichte ruft deshalb die einschlägigen Universitätsinstitute im deutschsprachigen Raum auf, ihrer Meinung nach preiswürdige Magister- oder Masterarbeiten der Gesellschaft vorzuschlagen. Es können aber auch Absolventinnen und Absolventen selbst ihre Arbeit mit einer Kopie ihrer Magister- bzw. Masterurkunde einreichen.

PRÄMIE
Das Preisgeld beträgt 500.- €.
Der Preis schließt eine mögliche Veröffentlichung in der Kleinen Schriftenreihe der Gesellschaft ein.

KRITERIEN
Es werden Arbeiten aller Fakultäten akzeptiert, sofern sie explizit ein theaterhistorisches Thema behandeln. Neben Arbeiten aus theaterwissenschaftlichen oder verwandten Instituten sollen z.B. auch philologische oder andere Arbeiten prinzipiell in Erwägung gezogen werden, wenn sie sich mit der Aufführungspraxis oder anderen theaterrelevanten Themen auseinandersetzen (aber z.B. nicht dramenanalytische Arbeiten).

EINREICHUNG
Es sollen Arbeiten eines Kalenderjahres bewertet werden. Abgabetermin bei der Gesellschaft für Theatergeschichte ist der 20. Dezember 2011. Es wird gebeten, die Arbeiten unter Angabe der postalischen Adresse per E-Mail zu senden an:
schriftfuehrer1@theatergeschichte.org

VERLEIHUNG
Die prämierte Arbeit soll im Folgejahr in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.

Kontaktdaten:
Gesellschaft für Theatergeschichte ◦ c/o Stephan Dörschel ◦ Archiv Darstellende Kunst der Akademie
Stephan Dörschel
Postfach 21 02 50
10502 Berlin
Email: schriftfuehrer1@theatergeschichte.org
Link: www.theatergeschichte.org

Diese Nachricht wurde redaktionell betreut von Jo Jonas.
URL zur Zitation: http://www.theaterforschung.de/date.php4?ID=2405
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